Die Geschichte des Weltenwanderers
Der Verein entstand aus einem kleinen Projekt
an der Uni Osnabrück, dem "Freundeskreis für phantastische Spiele", das als
studentische Initiative vom Studierendenparlament Unterstützung monetärer Natur
erfuhr. Ins Leben gerufen hatte dieses Projekt die Überlegung, dass es für
neue Studiosi schwierig war, an der Universität Gleichgesinnte für ihr
freizeitliches Treiben zu finden und dass es dem Institute nicht schaden konnte,
eine weitere Facette der Kultur - nämlich das gesellige Spielen zu fördern.
Denn - so die damalige und bis heute gültige Überlegung - ein erfülltes und
erfolgreiches Studium hängt nicht nur vom gewissenhaften Lesen der Bücher ab,
sondern auch von den Möglichkeiten, sich den Kopf frei zu machen, um mit neuem
Tatendrang am nächsten Morgen die Lektüre wiederaufzunehmen!
Als aber der Gedanke aufkam, über diese
Initiative auch Konvente und Liverollenspiele zu organisieren, wurde der
Ruf laut, das Projekt zu etwas Größerem zu machen - nämlich einem
eingetragenen Verein. Auf diese Weise sollte eine gewisse Unabhängigkeit
vom StuPa gewonnenen werden, und freilich macht ein Verein auch mehr her
als eine "Initiative des StuPas", womit leidlich wenig Gesellen außerhalb
der Hohen Hallen der Wissenschaft etwas anzufangen wissen...
Im November 1998 trafen sich dann die
Gründungsmitglieder in der Erkerstube des "Grünen Jägers" zu Osnabrück,
um den Verein ans Licht der Welt zu bringen.
Fortan hießen die Mitglieder "Ritter oder Ritterin im
Weltenwanderer e.V. - Zirkel für phantastische Spiele" und das sonst
so schnöde als Vorstand bezeichnete Gremium ward "Hoher Rat" geheißen.
Der Hochmeister, der Zeugmeister und der Schatzmeister erhielten ihre Weihe
unter dem beifälligen Klopfen und Klatschen der Gründungsritter.
Es wurden weiterhin verabschiedet die Satzung des Vereins und eine Ordnung
für die Bibliothek, die allen Rittersleut zur Verfügung steht.
So steht es geschrieben, und so ist es geschehen.
Autor: Marten Alter
|
|